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Abführmittel und deren Wirkeintritte

Welches Abführmittel ist ratsam, welches nicht?
Aus Studienergebnissen und Erfahrung sind Bisacodyl und Lactulose die mildesten und zu bevorzugenden Abführmittel für den allgemeinen Gebrauch. Bisacodyl wirkt hier etwas stärker und schneller, Lactulose sanfter. Beide sind in Langzeitstudien positiv bewertet worden.

Abzuraten ist von Salzen. Sie trocknen innerlich aus und verschieben den Mineralstoffhaushalt, sowie von Sennesblättern, mit diesen wurden Fälle von Krebs in Verbindung gebracht.

Allgemeines
Es ist immer wichtig, ausreichend zu trinken und zusätzlich Mineralstoffe einzunehmen, wenn Abführmittel benutzt werden. Durch das schnelle Durchschleusen der Nahrung wird viel Wasser mit abgegeben und weniger Mineralstoffe aus der Nahrung aufgenommen.

Medikamente können teilweise ihre Wirkung nicht entfalten, da sie zu schnell aus dem Körper ausgespült wurden (Achtung bei der Pille!).

Übersicht
Diese Tabelle soll Ihnen eine Übersicht geben, damit sie besser mit Abführmitteln umgehen können.

Dosierung (Erwachsene) Wirkstoffbezeichnung Wirkungseintritt (Angaben sind ca. Werte) Hauptnebenwirkung
Bisacodyl 5 mg 8 Stunden verstärkt Darmträgheit
morgens nüchtern: schon nach 6 Stunden
Bittersalz: 2-3 TL in 200 ml Wasser 8-10 Stunden bei eingeschräkter Nierenfunktion: Blutdruckabfall
Bittersalz: 1-2 EL in 500 ml Wasser 2-4 Stunden
CO2 Zäpfchen, 1 Zäpfchen 15-30 Minuten Darmreizungen
Glaubersalz: 2-3 TL in 200 ml Wasser 8-10 Stunden Blutdrucksteigerung durch Natrium
Glaubersalz: 1-2 EL in 500 ml Wasser 3-4- Stunden
Glycerin Zäpfchen, 1 Zäpfchen 1 Stunde Darmreizungen
1 Klistier mit 135 ml Inhalt 15-20 Minuten
Lactulose Sirup ca. 10 g stark abweichend, Stunden bis Tage Völlegefühl, Meteorismus (Gasbildung im Darm)
Leinsamen 1 EL (auf Joghurt, in Backwaren) 12-24 Stunden Völlegefühl und Blähungen
Milchzucker max 4 EL in Getränk 10 Stunden Völlegefühl, Blähungen
Natriumpicosulfat 10 Tropfen 10-12 Stunden Darmträgheit nach längerer Einnahme
Natriumpicosufat 1-2 Tabletten 10-12 Stunden
Natriumpicosulfat 1 Zäpfchen 30-60 Minuten
Paraffin 1 EL 8 Stunden Ablagerung in Lymphbahnen, nicht abbaubar
Rizinusöl 1-2 EL, nüchtern 2-4 Stunden Darmreizungen
Sennesblätter: 1-2 g 10-12 Stunden Magen-Darm Beschwerden, Verdacht auf Krebsbildung
Weizenkleie 3-6 EL in 500 ml Wasser 10 Stunden oder länger Völlegefühl, Blähungen
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Aktionsbriefing Oktober 2013

Aktionsbriefing Oktober 2013
Hier können Sie sich alle relevanten PDF´s zu unserem Aktionsbriefing für den Monat Oktober 2013 herunterladen...
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Akupunktur als Therapieform anerkannt

In den USA ist Akupunktur als heilende Therapieform anerkannt

Dafür sind zwei Vorgänge von Bedeutung:

 

  1. Neueinstufung der Akupunktur durch die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) in die Klasse II im März 1996. Klasse II - Kategorie beinhaltet Instrumente, die wirksam und sicher sind. Dies war ein deutlicher Fortschritt für die Akupunktur in den Vereinigten Staaten, da die vorherige Kategorie III nur einen experimentellen Gebrauch der Akupunkturnadeln zuließ.
  2. Konsens-Konferenz der National Institutes of Health über die wissenschaftliche Situation der Akupunktur im November 1997. Die Kommission stellte fest, dass es klare Beweise für die Wirksamkeit von Akupunktur bei
    • Übelkeit und Brechreiz, postoperativ und in Begleitung einer Chemotherapie, bei Schwangerschaftsübelkeit und bei
    • postoperativen Zahnschmerzen gibt.

 


Darüber hinaus empfahl die Kommission den Einsatz von Akupunktur als "zusätzliche Methode, als akzeptable Alternative oder als komplementäre Therapie" bei

 

  • Suchterkrankungen,
  • Kopfschmerzen,
  • Menstruationsschmerzen,
  • Tennisellbogen,
  • Fibromyalgien,
  • Rückenschmerzen,
  • Karpaltunnelsyndrom,
  • Asthma bronchiale und
  • Rehabilitation nach Schlaganfällen.

 


Die Kommission empfahl die Kostenübernahme für Akupunktur durch private Krankenversicherungen und staatliche Krankenkassen für die aufgeführten Indikationen. Die amerikanischen Medien brachten diese Nachricht in prominenter Weise, wogegen in Europa leider nur wenig präzise über diese Entwicklung berichtet wurde.

20.000-30.000 Ärzte, d.h. ca. 10% der tätigen Ärzte, betreiben Akupunktur in der Bundesrepublik. Die Zahl der Anwender zeigt das allgemein hohe Interesse sowohl der Patienten als auch der Ärzte an dieser Methode.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben in den zurückliegenden Monaten die Erstattungen für Akupunkturbehandlungen deutlich eingeschränkt. Eine der wichtigsten Forderungen der Akupunkturgesellschaften in den letzten Monaten war, dass die Krankenkassen nur noch Akupunkturen durch Ärzte bewilligen, die eine entsprechende Ausbildung abgeschlossen haben. Patienten, die mit Akupunktur therapiert werden, sollten ihren behandelnden Arzt fragen, ob er eine abgeschlossene Akupunkturausbildung von mindestens 140 Stunden Dauer - die in der Regel mit einem Diplom zertifiziert wird - vorweisen kann.

Anhand von einigen Leitlinien können Patienten erkennen, ob sie kompetent mit Akupunktur behandelt werden - hier eine Übersicht:

 

  1. Im allgemeinen ist bei chronischen Erkrankungen eine Mindestanzahl von 15 Akupunktursitzungen zweimal wöchentlich mit einer Verweildauer der Nadeln von mindestens 15 Minuten zu beachten.
  2. Bei kompetenter Akupunkturtherapie werden in der Regel 12-20 Akupunkturnadeln gesetzt.
  3. Die Verteilung der Nadeln auf Nahpunkte in der Region der Erkrankung und spezifische Fernpunkte an den Armen und Beinen sollte gleichförmig erfolgen.
  4. Nach dem Setzen und während ihres Verweilens werden die Nadeln durch Drehen oder Heben und Senken manuell stimuliert, was das akupunkturspezifische De Qi-Gefühl verstärkt. Dazu ist es oft notwendig, die Akupunkturpunkte etwa 5 Minuten nach dem Setzen noch einmal durch Drehen zu stimulieren.
  5. Der Patient sollte mit geschlossenen Augen bequem in einem ruhigen Raum liegen. Dabei entspannen sich die Patienten deutlich, sie sollten keineswegs durch Praxisgeräusche gestört werden. Eine Behandlung in "offenen Kabinen" ist nicht adäquat, da der Behandlungserfolg im entscheidenden Maße auch von der Entspannung des Patienten während der Sitzung abhängt.

 

Dr. med. Gabriel Stux, Vorsitzender der Deutsche Akupunktur Gesellschaft Düsseldorf.

 

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Alle Frühblüher stäuben auf einmal -

Millionen Allergiker leiden

Abhilfe ist durch ein neues Therapie-Konzept mit natürlichen Mitteln möglich.

In dieser für Allergiker gefährlichsten Phase rät der Arbeitskreis Immunologie (AI), zu einer natürlichen Vorbeugung mit einem neu entwickelten Therapiekonzept, das den gefürchteten Allergieauslösern einen Riegel vorschiebt. Wer diese Therapie schon angewandt hatte, ist nun besser dran und wird weitgehend verschont bleiben. Sie kann aber auch jetzt noch immer erfolgreich eingesetzt werden.

Basis des Safer-Konzepts gegen allergieauslösende Blütenpollen ist ein Pflanzenöl, das in hohen Konzentrationen Linol- und Linolensäuren enthält. Von diesen wertvollen, mehrfach ungesättigten essentiellen Fettsäuren sind im Organismus von Allergikern viel zu wenige vorhanden. Da der Körper sie selbst nicht bilden kann, müssen sie über eine Nahrungsergänzung in ausreichend hoher Dosierung zugeführt werden. Wenn dies nicht geschieht, spielt das Immunsystem verrückt, und es kommt zu den bekannten Allergieattacken.

Das antiallergische Pflanzenöl, das die Basis des Therapiekonzepts bildet, kommt aus Ägypten. Es wird kaltgepreßt aus "Habba el Baraka" gewonnen, was im Arabischen soviel heißt wie "segensreicher Samen". Die tiefschwarzen, ölhaltigen Kernchen stammen von einer Heilpflanze, deren deutscher Name "ägyptischer Schwarzkümmel" lautet. Sie enthalten ein aromatisch duftendes Öl mit insgesamt über 100 Wirkstoffen, die das Immunsystem harmonisieren, und außerdem das ätherische Öl Nigelon, welches die Bronchien weitet. In Deutschland ist es unter dem Namen "Immerfit ägyptisches Schwarzkümmelöl" erhältlich.

Seine Linol- und Linolensäuren, sorgen dafür, dass im Körper genügend Prostaglandin E1 gebildet wird. Prostaglandin wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch werden die entzündungsauslösenden Histamine in Schach gehalten, die bei Allergikern die gefürchteten Reizungen, Rötungen und Schwellungen hervorrufen.

Zur Mittelkombination des neuen, rezeptfreien Therapiekonzepts für Allergiker, das in Apotheken bereitgehalten wird, gehören außerdem Zink (Acht von 10 Deutschen leiden unter Zinkmangel), Enzyme und Vitamin C.

 

  • Zink aktiviert und steuert rund 300 Enzyme im menschlichen Organismus, darunter auch die für den Allergiker besonders wichtigen entzündungsabbauenden Enzyme.
  • Eine zusätzliche Einnahme solcher Enzyme kann die Auflösung und den Ausheilungsprozeß der entzündlichen Komplexe bei Allergikern beschleunigen.
  • Vitamin-C-Gaben (zwei Messerspitzen Ascorbinsäure täglich in Flüssigkeit gelöst) stabilisieren das Immunsystem zusätzlich.

 


Die Mittel für das neue Therapiekonzept sind optimal aufeinander abgestimmt und bereits bei mehreren Tausend Allergikern mit großem Erfolg eingesetzt worden.

Pollenallergie führt übrigens auch zu starker Müdigkeit. Heuschnupfenpatienten sind deshalb sehr oft abgeschlagen und erschöpft. Die Frühjahrsmüdigkeit macht diesem Personenkreis im Frühjahr ganz besonders zu schaffen. Auch dagegen hilft das neue Therapiekonzept.

 

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Allergie - Zehn Tipps zur Allergievermeidung

Infos für den Alltag

 

  1. Machen Sie einen großen Bogen um blühende Felder
    Einzelnen Pollen können Sie nicht so leicht entkommen, denn sie können bis zu 100 Kilometer weit unterwegs sein. Aber: Je höher die Pollenkonzentration ist, der Sie sich aussetzen, desto ausgeprägter sind die Krankheitssymptome. Meiden Sie deshalb Ausflüge zu Fuß oder mit dem Fahrrad in der Nähe von blühenden Bäumen, Wiesen und Getreidefeldern.
  2. Bummeln Sie lieber vormittags als am Abend durch die Stadt
    Die Pollenbelastung ist je nach Tageszeit und Umgebung unterschiedlich stark. In ländlichen Gegenden fliegen die meisten Pollen morgens zwischen fünf und acht Uhr, am wenigsten abends zwischen 18 und 24 Uhr. In Städten dagegen ist die Pollenkonzentration am späten Nachmittag am höchsten. Obwohl es in den Städten normalerweise weniger blühende Bäume und Gräser gibt, kann die Pollenbelastung trotzdem im Durchschnitt höher sein als auf dem Land.
  3. Gehen Sie doch mal im Regen spazieren
    Einsetzender Regen drückt die Pollen auf den Boden. In der ersten halben Stunde nach Beginn ist die Pollenkonzentration deshalb besonders hoch. Danach ist die Luft aber rein und damit geeignet für Spaziergänge. Tagelanger Regen und tiefe Temperaturen verhindern sogar, dass die Blüten ihre Pollen freisetzen.
  4. Schlafen Sie bei geschlossenem Fenster
    Vermeiden Sie Pollenbelastung während der Nacht: Schlafen Sie deshalb bei geschlossenem Fenster. Lüften Sie zu pollenflugarmen Tageszeiten. Ziehen Sie Ihre Kleidung nicht erst im Schlafzimmer aus. Am Kleiderstoff befinden sich Pollen. Spülen Sie abends die Pollen aus Ihren Haaren, bevor Sie ins Bett gehen.
  5. Schützen Sie Wohnung und Auto mit Luftfiltern
    Sie können die Pollen bis zu einem gewissen Maß auch aus der Raumluft filtern. Für Autos gibt es spezielle Filter, die Sie einbauen können. Pflegen und warten Sie die Geräte regelmäßig, sonst verwandeln die sich leicht in eine Pollenschleuder. Wer sich keinen Filter anschaffen will, sollte beim Autofahren die Fenster geschlossen und die Lüftung ausgeschaltet lassen.
  6. Machen Sie im Gebirge oder an der Küste Urlaub
    Je nach Region blühen die Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten. Wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie Ihren Urlaub so planen, dass Sie den Pollen entgehen. Im Hochgebirge über 2000 Meter ist die Luft so gut wie allergenfrei. Im Vorgebirge fliegen die Pollen etwa vier Wochen später als im Flachland. Günstig sind auch Küstengebiete, an denen der Wind hauptsächlich vom Meer her weht. Denn der ist weitgehend pollenfrei.
  7. Halten Sie keine Haustiere
    Pollenallergiker neigen dazu, mit der Zeit auch eine Allergie gegen bestimmte andere Allergene zu entwickeln. Häufig sind Tierhaar- und Hausstauballergien. Um eine zusätzliche Allergisierung zu vermeiden, sollten Sie sich deshalb weder felltragende Haustiere noch Vögel anschaffen und generell auch auf alle großen Staubfänger in der Wohnung verzichten. Also keine voluminösen Vorhänge, Teppichböden oder Tischdecken.
  8. Seien Sie vorsichtig mit Obst und Gemüse
    Bei etwa der Hälfte der Pollenallergiker kann sich zusätzlich zum Heuschnupfen eine Kreuzallergie auf bestimmte, botanisch verwandte Nahrungsmittel entwickeln. Schauen Sie auf der Seite der Kreuzallergien, welche Pollenarten sich mit welchen Nahrungmitteln " kreuzen".
  9. Lassen Sie sich rechzeitig behandeln
    Ein unbehandelter Heuschnupfen kann sich mit den Jahren zum Asthma Bronchiale entwickeln. Die Mediziner sprechen dann von einem Etagenwechsel - von der Nase in die Bronchien. Mit einer rechtzeitigen Behandlung können Sie dieser Entwicklung vom Schnupfen zum gefährlichen Asthmaanfall vorbeugen.
  10. Hören Sie auf zu rauchen
    Säuglinge und Kleinkinder aus Familien, in denen geraucht wird, bekommen häufiger Allergien als Nichtraucher-Kinder. Aber auch die Raucher selbst neigen überdurchschnittlich oft zu Allergien.

 


Kreuzallergien zwischen Pollen und Nahrungsmitteln

Pollen Nahrungsmittel
Baumpollen (z.B. Birke, Hasel) Apfel, Birne, Zwetschge, Kirsche, Pfirsich, Mandel, Walnuß, Haselnuß, Kiwi, Litchi, Avocado, Sellerie, Gewürze
Kräuterpollen Sellerie, Chilipfeffer, Paprika, Tomaten, Karotten, Artischocke, Estragon, Kamille, Wermuth, Löwenzahn, Pfeffer, Ingwer, Zimt, Melone, Gurke
Gräser- und Getreidepollen Soja, Erbse, Erdnuß, Getreidemehle

 

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An akutem Durchfall können Kinder sterben

Wirksam, sicher, kostengünstig: Orale Rehydration
Bei akuten Durchfallerkrankungen sind moderne, bilanzierte Elektrolytlösungen Mittel der Wahl zum Ausgleich der Wasser- und Salzverluste. Besonders wichtig sind sie bei Kleinkindern, bei denen die Rehydratationsbehandlungen gegen lebensbedrohliche Folgen vorbeugt.

Eine akute Durchfallerkrankung führt, besonders in Verbindung mit Erbrechen, rasch zu einem großen Defizit an Wasser und Mineralsalzen. Kleinkinder sind aufgrund ihres Stoffwechsels und der ungünstigen Relation von Körperoberfläche zu Körpergewicht für eine Dehydration besonders anfällig. Sogar in Industrieländern sterben jährlich noch mehrere hundert Kinder an diarrhoebedingtem Flüssigkeitsverlust. Um Durchfallfolgen zu mindern und Krankenhauseinweisungen überflüssig zu machen, sollten die kleinen Patienten möglichst frühzeitig mit oralen Rehydrationslösungen (ORL) versorgt werden.

ORL sind bilanzierte natrium- und kaliumhaltige Glukoselösungen die eine bereits vorhandene Dehydration ausgleichen. Sie können bei akuten Durchfallerkrankungen jeder Ursache und bei Patienten jeden Alters eingesetzt werden.

Diese auch von der WHO empfohlene Standardtherapie mit ORL basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Natrium-Glukose-Cotransport in der Darmmukosa: Die Aufnahme von einem Natriumion ist hier an die Aufnahme eines Glukosemoleküls gekoppelt. Dieser Mechanismus bleibt auch bei schweren Diarrhoen intakt.

Bilanzierte ORL sollten Kindern, insbesondere bei Erbrechen, folgendermaßen gegeben werden:

 

  • anfangs häufig und dafür in kleinen Portionen mittels Löffel
  • später in steigenden Mengen
  • gekühlte Lösung schmeckt den Kindern besser, manche Ärzte erzielen Erfolge mit ORL-Eislollys

 


Da die orale Rehydration idealerweise gleich zu Beginn einer Durchfallerkrankung eingeleitet werden soll, darf in Hausapotheken insbesondere bei Familien mit Kindern ein Vorrat an entsprechenden Präparaten nicht fehlen (z.B. Oralpädon®, Elotrans®).

In der Beratung muss jedoch auch auf die Grenze dieser Therapie hingewiesen werden. Wenn blutige Stühle, Bewusstseinsstörungen oder Kreislaufschock auftreten, ist eine intravenöse Behandlung durch den Arzt notwendig.

 

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Anleitung: Einrichtung einer facebook-Apothekenseite

Anleitung: Einrichtung einer facebook-Apothekenseite Facebook als zur Zeit am schnellsten wachsendes Soziales Netzwerk wird auch für Unternehmen immer interessanter. Auch die Partner-Apotheken sind dort bereits vertreten und profitieren von den vielfältigen Möglichkeiten in den Bereichen Kommunikation, Werbung und Marketing... weiter lesen

Anthroposophische Medizin - was ist das?

Die anthroposophisch orientierte Heilkunde versteht sich nicht als alternative, sondern als eine erweiterte naturwissenschaftliche Medizin. Sie richtet sich dabei am Wesen des Menschen und seinen individuellen seelisch-geistigen Bedürfnissen aus. Der Zusammenhang zwischen Mensch und Natur, eine zwangsläufige, da evolutionsbedingte Verwandtschaft, bildet einen zentralen Basisgedanken der Anthrosophie.

Rechtliche Basis der "Besonderen Therapieformen"
Im deutschen Arzneimittelgesetz (rechtsgültig seit 1978) bekennt sich der Gesetzgeber zum "Wissenschaftspluralismus der Medizin". Darunter werden derzeit die naturwissenschaftlich orientierte Schulmedizin und die drei "Besonderen Therapierichtungen" verstanden. Zu diesen gehören: Die Phytotherapie, die Homöopathie und die anthroposophische Medizin. Spezielle Zulassungs- und Aufbereitungskommissionen sind mit der Neu- und Nachzulassung der im Handel befindlichen Präparaten betraut. Jede Kommission ist für eine bestimmte Therapierichtung zuständig. So ist die Kommission C für die anthroposophische Medizin, die Kommission D für die Homöopathie und die Kommission E für die Phytotherapie zuständig.

Anthroposophische Lehre
Das Wort "Anthroposophie" entstammt dem griechischen Wortschaft und bedeutet: "Anthropos = Mensch", "Sophia = Weisheit" = "Menschenweisheit".

Begründer der Anthroposophie war Rudolf Steiner (1861-1925). Dieser gründete 1913 die Anthroposophische Gesellschaft, deren Zentrum das "Goetheanum" als "freie Hochschule für Geisteswissenschaft" in Dornach bei Basel (Schweiz) ist. Steiner übte seinerzeit einen weitreichenden Einfluß auf das allgemeine Kulturleben aus. Bis heute wirken und arbeiten die Anthroposophische Gesellschaft, Waldorfschulen und diverse Institute für heilpädagogische Therapieformen (z.B. Eurythmie) auf anthroposophischer Grundlage.

Diese Verwandtschaft der Natur und ihrer Prozesse einerseits mit dem Menschen und seinen Körperfunktionen anderseits prägt den therapeutischen Ansatzpunkt der anthroposophischen Heilkunde mit. Zudem kommt der Heilmittelherstellung eine ganz besondere Bedeutung zu: Das jeweilige Herstellungsverfahren bildet das Bindeglied zwischen der Natursubstanz und dem Menschen. Erst durch die Wahl der entsprechenden pharmazeutischen Herstellungsweise wird die ausgewählte Natursubstanz zum Heilmittel. Die pharmazeutische Bearbeitung verwandelt dann die Substanz, damit sie vom Organismus aufgenommen und therapeutisch wirksam sein kann. Diverse pharmazeutische Verfahren werden hierfür angewandt: Verfestigungsprozesse (kristallisieren), Verflüssigungsprozesse (lösen oder schmelzen), Verluftungsprozesse (destillieren) und schießlich Verbrennungsprozesse (veraschen). Das Potenzieren eines Stoffes bewirkt, dass das Verdünnungsmedium, wie beispielsweise Wasser, stufenweise durch rhythmisches Verschütteln eine neue, dem Ausgangsstoff entsprechende, Konfiguration erhält. Und genau die Prägung ist für den therapeutischen Erfolg wichtig und bedeutsam, nicht aber die eingesetzten bzw. vorhandenen Stoffmengen.

Das anthroposophische Menschenbild
Nach dem anthroposophischen Menschenbild werden vier Wesensglieder als Eigenschaften höherer Organisationsebenen des Menschen unterschieden. Diese vier Wesensglieder stehen in gegenseitigem Wechselspiel zueinander. Gesundheit, Krankheit und Heilung werden dementsprechend nicht rein nach physikalischen Gesetzmäßigkeiten beurteilt. Krankheit bedeutet eine Diskrepanz der normalen üblichen Gesetzmäßigkeiten: Eines der vier Wesensglieder stimmt nicht mehr mit den anderen überein.

Die vier Wesensglieder setzen sich zusammen aus dem

 

  • physischen Leib
  • dem Ätherleib (der Lebenstätigkeit)
  • dem Astralleib (der Seelentätigkeit) und schließlich
  • der Ich-Organisation.

 


Die physische Organisation...
...beginnt mit der Befruchtung. Sie ist stets aus lebendigen Entwicklungsprozessen heraus gestaltet. Die Pflanzen, die Tiere und auch der Mensch - sie alle bauen ihren physischen Leib aus der unbelebten mineralischen Welt auf. Erst wenn der Tod eintritt, unterliegt der menschliche physische Leib der Gesetzen der unbelebten Natur. Die festen, flüssigen, gasförmigen Bestandteile des Leibes gehen ihre eigenen Wege. Zur menschlichen Gestalt lassen sie sich nur dann zusammenfügen, wenn der physische Leib von den Gesetzmäßigkeiten des Lebens durchzogen und zusammengehalten ist. Der physische Leib aller lebenden Organismen kann mit naturwissenschaftlichen Methoden (messen, wiegen, chemisch-analytisches untersuchen) beschrieben werden und macht jede Gestalt räumlich sichtbar.

Im Ätherleib
(Lebensleib) spielen sich die Gesetze des Lebendigen ab. Typische Merkmale des Ätherleibes sind Vererbung, Wachstum, Regeneration und die Organfunktionen. Dabei ist jede Lebensäußerung an einen bestimmten Zeitablauf gebunden. Tiere und Menschen folgen nicht nur den Gesetzen von Raum und Zeit. Beide haben zusätzlich ein seelisches Innenleben.

Der Astralleib
(Seelenleib) spiegelt Triebkräfte wieder, die ihre Lebensvorgänge mitprägen. Dazu gehören beispielsweise Begierde, Wünsche, Vernunft, Sympathie, Lust oder Unlust. Große Gegensätze sind zu vereinen: Das "Erdenbewußtsein", das an den physischen Leib und die Sinne gebunden ist, und das "kosmische Bewußtsein", das erst durch das Denken möglich wird.

Die Ich-Organisation
schließlich unterscheidet den Menschen von Mineral, Pflanze und Tier. Der Mensch verfügt im Gegensatz zum trieb- und instinktgeprägten Tier über ein Selbstbewußtsein. Dieses Selbstbewußtsein befähigt den Menschen zu freiem Denken, zum Lernen und zur Selbstbestimmung. Der Mensch kann von seiner Ich-Organisation aus seine anderen Seinsebenen derart beherrschen, dass letztlich sogar der physische Leib ein getreues Abbild seines seelisch-geistigen Lebens wird.

Die vier Wesensglieder
Physischer Leib = Funktionsordung, die den menschlichen Körper zum Träger mineralischer Substanzen macht.
Ätherleib = Lebensleib Funktionsordnung, die den menschlichen Körper zum Träger individuellen Lebens macht.
Astralleib = Seelenleib Funktionsordnung, die den menschlichen Körper zum Träger seelischer Kräfte macht (denken, fühlen, wünschen).
Ich-Organisation = Funktionsordung, die den menschlichen Körper zum Träger der geistigen Individualität macht.

Gesundheit und Krankheit in der Anthroposophie
Der Mensch ist um so gesünder, je fähiger er ist, seinen Charakter und sein Wesen in allen vier Seinsbereichen zu äußern. Sind die Gesetzmäßigkeiten eines der vier Wesensglieder nicht mehr im Einklang mit denen der anderen, so herrscht ein Ungleichgewicht. Naturvorgänge werden dominant, eine Störung (Krankheit) entsteht.

Der Organismus des Menschen vereint in sich Gesetzmäßigkeiten, die in verschiedenen Bereichen der Umwelt getrennt zu finden sind. Dazu gehören Gesetzmäßigkeiten aus der mineralischen Umwelt, aus der pflanzlich-lebendigen und schließlich der animalisch empfindenden Umwelt. Während des Lebens muss die Ich-Organisation permanent diese Gesetzmäßigkeiten integrieren. Beispielsweise unsere Ernährung macht uns diese Beziehung deutlich.

Anthroposophische Heilmittel: Anforderungen an die Ausgangsstoffe
Die Ausgangssubstanzen, die zur Herstellung der Heilmittel verwendet werden, stammen aus dem Mineral-, dem Pflanzen- und dem Tierreich.

Den mineralischen Ausgangsstoffen, wie z.B. Metallen, Salzen, Edelsteinen, wird eine direkte Wirkbeziehung zur Ich-Organisation zugesprochen. Sie unterstützen die Ich-Organisation bei ihrer Aufgabe, den physischen Leib wieder zu beherrschen und in die Fülle der Einzelprozesse zu integrieren.

Pflanzliche Ausgangsstoffe entstammen aus kontrolliert biologischem Anbau oder auch aus Wildsammlungen. Ihnen spricht man primär eine Wirkung auf den Astralleib, das Seelische, zu. Sie regulieren die Beziehung des Astralleibes zum Ätherleib.

Organische Ausgangsstoffe vom Tier wirken im Menschen direkt auf die Vitalvorgänge des Ätherleibs. Sie regulieren dessen Verhältnis zum Astralleib. Die Ausgangsstoffe stammen ausschließlich von gesunden Tieren aus veterinärmedizinsich kontrollierter Aufzucht. Nur Betriebe, die nach biologisch-dynamischen Prinzipien wirtschaften, werden hierfür ausgesucht.

Grundsätzlich gilt, dass ein sorgfältig ausgewähltes Heilmittel nicht nur auf die Symptome einer Krankheit einwirkt. Die Selbstheilungskräfte des Organismus werden ebenfalls angeregt, so dass damit der Gesundungsprozeß zusätzlich gefördert wird.

Anthroposophische Heilmittel als Ergänzung zur klassischen Hausapotheke
Nachfolgend sei beispielhaft und ohne Wertung eine Auswahl anthroposophischer Heilmittel vorgestellt, gegliedert nach diversen behandlungsbedürftigen Befindlichkeitsstörungen. Bei Erkältungskrankheiten bietet sich eine Vielzahl anthroposophischer Heilmittel an:

So kann ein trivialer Schnupfen mit dem Nasenbalsam (Wala), mehrmals täglich am/im Naseneingang aufgetragen, behandelt werden. Vorsicht ist jedoch bei Kleinkindern bzw. Säuglingen geboten. Für diese Altersgruppe gibt es extra den Nasenbalsam mild (Wala), der frei von ätherischen Ölen ist. Alternativ steht die Schnupfencreme (Weledea) zur Verfügung, die das Durchatmen erleichert. Das Oleum Rhinale (Welede) hilft, eine trockene Nasenschleimhaut zu befeuchten und damit für das richtige Klima in der Nase zu sorgen.

Bei Halsschmerzen kann mit einem halben Teelöffel Bolus Eucalypti comp (Weleda) auf ein halbes Glas Wasser gegurgelt werden. Wem dies zu umständlich ist, der kann auch einfach eine Messerspitze des Pulvers im Mund zergehen lassen. Mit Echinacea comp. Essenz (Wala), kann der Hals per Sprühflüssigkeit behandelt werden, eventuell unterstützt durch Apis/Belladonna Globuli (Wala), die zusätzlich gegen Schluckbeschwerden helfen.

Bei Husten und Bronchialerkrankungen kann ebenfalls aus einer breiten Palette von Präparaten gewählt werden. Je nach Ausprägung des Hustens stehen beispielsweise Doron Hustentropfen (Weleda) zur Verfügung, die den Schleimfluß positiv beinflussen und so das Abhusten erleichtern. Das Hustenelixier (Weleda), mit der Indikation "Schleimhaut-Katarrh", ist besonders gut für Kinder geeignet. Aber Achtung: Diabetiker sollen das Elixier wegen seines Zuckergehaltes nicht anwenden. Als Expektorans bietet sich Pulmonin Hustensaft (Wala) an, begleitend dazu können Brust und Rücken mit Plantago Bronchialbalsam (Wala) eingerieben werden. Ein trockener unproduktiver Reizhusten kann mit Archangelica comp. Globuli (Wala) behandelt werden, wohingegen Petasites comp. Globuli (Wala) bei einem krampfartigen, länger anhaltenden Husten eingesetzt werden kann.

Zur Soforthilfe bei leichteren Verbrennungen bieten sich zur Erstbehandlung flüssige Präparate, wie Combudoron Flüssigkeit (Weleda) oder die Brandessenz (Wala) an. Die Erstversorgung einer Brandwunde sollte zunächst mittels kühlenden Umschlägen - dabei stets an die entsprechende Verdünnung denken - erfolgen. Das Brand- und Wundgel (Wala) ist für kleine Verbrennungen und zur Nachbehandlung von Brandwunden geeignet. Bei Blähungen stehen beispielsweise Carum carvi comp. Suppositorien (Wala), für Kinder die Zäpfchen "für Kinder", zur Verfügung. Melissenöl (Melissa comp., oleum, Wala) soll begleitend, mit warmen Händen im Uhrzeigersinn eingerieben, für Linderung sorgen. Die Birkenkohle comp. Kapseln (Weleda) umfassen ein erweitertes Indikationsgebiet: "Akute Verdauungsstörungen mit Blähungen und Darmkrämpfen sowie Durchfällen..." Bolus alba comp. N (Wala) kann ebenfalls, in Wasser eingerührt werden, bei Durchfällen oder auch Sodbrennen angewendet werden. Stumpfe Verletzungen und Blutergüsse können mit Arnika-Essenz (Wala/Weleda) in entsprechender Verdünnung zunächst mit kühlenden Umschlägen versorgt werden. Das Arnika Gelee (Weleda) kann bei kleineren Verletzungen ebenfalls verwendet werden. Zur Nachbehandlung empfiehlt sich der Einsatz von Arnika Salbe (Wala/Weleda). Zusätzlich können z.B. Globuli, wie Arnica e planta tota D6 (Wala) oder die Dilution Arnica, Planta tota dil. (Weleda) bis zum Rückgang der Beschwerden eingenommen werden. Gegen Schwellung und Schmerzen kann ebenfalls Cuprum/Quarz comp., Unguentum (Wala) messerrückendick als Salbenverband aufgetragen werden. Die Salbe färbt ab, daher muss die Kleidung gut geschützt werden.

Schon die wenigen Beispiele zeigen das weite Spektrum, bei dem anthropsophische Heilmittel eingesetzt werden können. Beim Einsatz dieser Präparate sollte man sich stets darüber bewußt sein, welches Ziel die anthroposophische Heilkunde verfolgt: Die Selbstheilungskräfte des Körpers sollen bestmöglich gefördert werden. Wo die Selbstheilungskräfte des Organismus nicht ausreichen, wird auch die anthroposophische Medizin auf schulmedizinische Konzepte zurückgreifen. Unabhängig davon, welche Therapie man für die Selbstmedikation wählt: es gilt, stets kritisch zu bleiben und in Zweifelsfällen den Arzt aufzusuchen.

Einahme von Globuli
Die Globuli möglichst nüchtern, zehn Minuten vor einer Mahlzeit einnehmen. Dabei unter der Zunge zergehen lassen.

Abgrenzung Homöpathie - anthroposophische Medizin
Gemeinsamkeit:
Ausgangsmaterial zur Präparateherstellung aus denselben Lebensbereichen (Mineral-, Pflanzen-, Tierreich, menschliche Organpräparate) mit der Möglichkeit, untereinander zu kombinieren.

Unterschied:
Die Homöopathie orientiert sich bei der Arzneimittelherstellung an Vorschriften des HAB, welches auf der Lehre von Samuel Hahnemann (1755-1843) basiert.

Bei der anthroposophischen Medizin spielen das HAB, aber auch diverse andere anerkannte Pharmakopöen bei der Heilmittelherstellung eine Rolle. Außerdem fließen spezielle, teilweise firmeneigene, Herstellungsvorschriften mit ein. Diese sind an die Lehren Rudolf Steiners angelehnt.

 

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Antientzündliche Dauertherapie für alle Schweregrade

Asthma ist eine chronische Erkrankung und kann nicht geheilt werden. Die Beschwerden können aber durch konsequente Behandlung so weit nachlassen, dass heute für viele ein nahezu unbeschwertes Leben möglich ist.

Wesentliche Voraussetzungen für einen guten Verlauf der Erkrankung sind:

 

  • eine gezielte und frühzeitige Behandlung
  • Vermeidung von Auslösern und
  • regelmäßige medizinische Kontrolle

 


Bei allen Asthmapatienten ist generell eine dauerhafte Therapie notwendig, es sei denn, es handelt sich um eine jahreszeitlich beschränkte Allergenexposition. Basistherapie des Asthmas ist die regelmäßige Inhalation einer antiinflammatorischen Substanz (Cortison!) zur Unterdrückung der chronischen Atemwegsentzündung. Je kürzer die Symptomdauer vor Beginn einer Therapie mit inhalativen Steroiden ist, desto stärker lassen sich die Peak-Flow-Werte der Patienten verbessern. Das zweite Standbein der Asthmatherapie sind Medikamente zur Bronchialerweiterung, die sogenannten Beta-2-Mimetika.
Früher wurden sie, aufgrund ihres schnellen Wirkungseintritts und ihrer kurzen Wirkdauer, vor allem im akuten Anfall oder zur Anfallsprophylaxe bei körperlicher Belastung eingesetzt. Mit Einführung der langwirkenden Beta-2-Mimetika werden sie jetzt auch zur Dauertherapie empfohlen, in Kombination mit inhalativen Steroiden. Dadurch lässt sich langfristig die Lungenfunktion verbessern und die Häufigkeit von Anfällen reduzieren. Nächtliche Atemnot tritt bei dieser Therapie wesentlich seltener auf und der Verbrauch an kurzwirksamen Betamimetika wird deutlich gesenkt.

Anfälle verhindern statt behandeln
Wie die Therapie im Einzelfall aussieht, hängt von der individuellen Situation des Patienten ab. Eine Orientierung bietet das Stufenschema der Atemwegsliga.

Wichtigste Behandlungsziele sind:

 

  • normale oder bestmögliche Lungenfunktion herbeiführen, auch nach körperlicher Belastung
  • Asthma-Anfälle verhindern
  • Schweregrad von Asthma-Anfällen vermindern
  • Krankenhausaufenthalte reduzieren
  • Lebensqualität verbessern
  • unbeeinträchtigte körperliche und geistige Entwicklung gewährleisten
  • Fehlzeiten in Schule und Beruf vermindern
  • Angst vor Anfällen durch Selbsthilfemaßnahmen eindämmen

 


Diese Ziele können nur dann erreicht werden, wenn Patient und Familie in den Behandlungsplan einbezogen werden und es auch gelingt, Krankheitsverständnis und Kompetenz für Selbsthilfemaßnahmen zu vermitteln. Für Erwachsene wie Kinder gleichermaßen von Bedeutung sind physiotherapeutische Maßnahmen wie Atemwegsgymnastik oder eine psychische Betreuung als Hilfe zur Krankheitsbewältigung.

 

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Aphrodisiaka

Natürliche Geheimnisse für Lust und Liebe
Aphrodisiaka haben eine lange Geschichte. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen versuchten die Menschen, ihre Lust und Liebeskraft zu stärken. Die Wahl der Mittel folgte nicht immer nachvollziehbaren Kriterien: Mythologie und Aberglaube spielten dabei eine nicht weniger große Rolle als überliefertes Wissen um die anregende Wirkung bestimmter pflanzlicher Stoffe. Ebenso unterschiedlich waren - und sind - die daran geknüpften Erwartungen.

Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe und Wolfgang Pfau legen nun einen Ratgeber vor, der mit manchem Irrglauben aufräumt, aber auch manches Vorurteil beseitigen wird. Von der Schokolade über die Massage bis hin zum Liebeszauber erklären und bewerten sie über 100 Aphrodisiaka und nehmen kritisch und humorvoll jene Mittel aufs Korn, die wohl nur dann wirken, wenn man besonders heftig daran glaubt - wie etwa den Verzehr von Tiergenitalien. Im Gegensatz dazu löst eine ganze Reihe bekannter Kräuter, Gewürze und Nahrungsmittel nachweisbar physiologische Reaktionen aus, die dem Liebesspiel zuträglich sind. Welche das sind, wie sie wirken und wie sie sinnvoll eingesetzt werden können, beschreiben die Autoren ausführlich. Darüber hinaus stellen sie Massage- und Entspannungstechniken ebenso vor wie die Verwendung von Aromen; und natürlich beschäftigt sich ein Kapitel auch mit chemischen Mitteln, wie dem berüchtigen Viagra oder so aussagekräftig benannten Produkten wie Penisex-Super-Flutschi.

Wenn beide Partner in ihren Wünschen übereinstimmen und Spaß daran haben, gemeinsam aphrodisierende Mittel und Techniken zu entdecken, dann ist dieser Ratgeber ganz gewiß eine lohnende Investition.

Aphrodisiaka. Natürliche Geheimnisse für Lust und Liebe
Aljoscha Schwarz, Ronald Schweppe und Wolfgang Pfau.
1999. 123 Seiten. Mit 10 Abbildungen.
Durchgehend zweifarbig. Kartoniert.
12,68 EUR
Karl F. Haug, Hüthig Fachverlage, Heidelberg
ISBN 3-7760-1739-2

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Ärger mit der Prostata

Plötzlich läuft nichts mehr. Der Harnstrahl wird dünner, es tröpfelt nur noch. Das wäre ein deutliches Zeichen für eine vergrößerte Prostata oder Vorsteherdrüse. Zur Panik besteht jedoch kein Grund, denn diese Vergrößerung des kastaniengroßen Organs ist meist gutartig, trifft 50 Prozent aller Männer bis zum 60. Lebensjahr und sogar 80 Prozent der über 80-Jährigen.

"Benigne Prostata-Hyperplasie", kurz BPH, nennt der Arzt die gutartige Vergrößerung der kleinen Drüse, deren Aufgabe es ist, mit ihrem Sekret Samenfäden funktionstüchtig zu machen. Gutartig bedeutet jedoch nicht, dass eine Behandlung der Vergrößerung überflüssig wäre und "man" sich den Gang zum Arzt schenken kann. Auch hier gilt: Je rascher das Übel bekämpft wird, desto geringer ist das Risiko, dass es voranschreitet und umso größer die Sicherheit, dass ein bösartiger Tumor auszuschließen ist. Zugegeben, Prostatakrebs tritt eher selten auf, doch im Anfangsstadium können die Symptome ähnlich sein wie bei der BPH.

Tücken der Hormone und falsche Ernährung
BPH entsteht durch eine Veränderung des männlichen Hormonhaushalts, denn in der zweiten Lebenshälfte nimmt das männliche Sexualhormon Testosteron ab und wandelt sich in Östrogene um. Übrig bleibt das Dihydrotestosteron, das für das Prostatawachstum verantwortlich ist. Warum es zu dieser Ereignisabfolge kommt, ist weitgehend unerforscht. Es besteht jedoch der Verdacht, dass auch die Ernährung eine Rolle spielt. So scheint eine fleischreiche Kost, die frisches Gemüse und Salate auf dem Teller eher verdrängt, das Prostatawachstum zu fördern. Wer sich bereits in jungen Jahren ausgewogen ernährt und Pflanzliches bevorzugt, könnte also gute Karten haben, einer übermäßigen Vergrößerung der Prostata aus dem Weg zu gehen.

Warum die Früherkennung so wichtig ist?
Nicht jeder Mann, der von einer benignen Prostatavergrößerung betroffen ist, entwickelt eindeutige Symptome. Das macht die Erkennung der BPH schwieriger und zögert oft die Diagnose hinaus. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, stellt die Behandlung meist kein großes Problem dar und die Lebensqualität wird kaum beeinträchtigt. Schwierig wird es erst, wenn "man" sich zu lange vor dem Arztbesuch drückt. Mit zunehmender Größe der Prostata wird nämlich die Behandlung komplizierter und die Gefahr von unerwünschten Folgen, wie Impotenz oder Inkontinenz, steigt. Schon deshalb sollte jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr die Termine zur Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Meist ist es der Urologe, der eine gezielte Untersuchung durchführt und wenn nötig eine entsprechende Behandlung einleitet. Harmlos ist nämlich auch die gutmütigste Prostatavergrößerung nicht. Es kann zu Langzeitschäden kommen. Die vergrößerte Drüse drückt von unten gegen die Blase und lässt so Ausstülpungen der Blasenwand entstehen. Eine vollständige Entleerung der Blase ist dann nicht mehr möglich und die Restharnbildung richtet mit der Zeit Blasenschäden an. Eine übergroße Prostata drückt außerdem auf die Harnröhre und kann sie völlig abschnüren. Dann geht gar nichts mehr und der so verursachte Harnverhalt ist äußerst schmerzhaft. Nur der Blasenkatheter kann dann Abhilfe schaffen. Doch so weit soll es gar nicht erst kommen.

Symptome nicht auf die leichte Schulter nehmen!
Typische Anzeichen der BPH können Irritationen bei der Urinspeicherung sein. Das bedeutet Schmerzen beim Wasserlassen, das Gefühl der unvollständigen Entleerung der Blase, plötzlichen Urinverlust und oft verstärkten Harndrang: tagsüber öfter als alle zwei bis drei Stunden und mehr als ein Mal nachts. Trotz des drängenden Problems klappt es dann am Ort der Tat nicht so recht. Der Harnstrahl lässt über Gebühr auf sich warten, wird schwach und schwächer und immer wieder unterbrochen. Dieses Harnstottern sowie ständiges Nachträufeln machen den Toilettengang zur Geduldsprobe und können ganz schön die Freude am Leben vermiesen. Man traut sich weniger unter Leute, meidet Reisen und Veranstaltungen, bekommt nachts zu wenig Schlaf und muss ständig nach einer Toilette Ausschau halten. Keine Lösung bietet eine Einschränkung der Flüssigkeitszufuhr. Im Gegenteil, sie wirkt sich auf den gesamten Organismus gefährlich aus, kann zum Elektrolytverlust, Kreislaufkollaps bis hin zum Nierenversagen führen.

Es ist nicht gleich eine Operation nötig
Haben Sie sich in den beschriebenen Symptomen wieder erkannt? Dann ist es höchste Eisenbahn für einen Arztbesuch. Eine gutartig vergrößerte Prostata muss nicht gleich unters Messer des Chirurgen. Es gibt heute wirksame medikamentöse Therapien, um die Drüse "zu bändigen". Auch in der Natur ist nicht nur ein Kraut gegen das Männerleiden gewachsen. Eine BPH wird meist konservativ behandelt. Das heißt, es werden Medikamente eingesetzt oder es wird unter ständiger ärztlicher Kontrolle erst einmal abgewartet. Eine Operation ist meist erst nötig, wenn schlimme Komplikationen auftreten, wie Harnverhalt. Zur medikamentösen Therapie werden heute hauptsächlich drei verschiedene Substanzklassen eingesetzt: pflanzliche Präparate, so genannte 5-Alphareduktasehemmer und Alphablocker. Die Wahl der jeweiligen Substanzklasse hängt sowohl vom Stadium der Erkrankung wie auch vom allgemeinen Zustand des Patienten ab, denn die Medikamente unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit und ihren Nebenwirkungen.

Therapie aus der Pillendose
Mutter Natur stellt allein vier verschiedene Phytopharmaka zur Verfügung, die besonders im Anfangsstadium hilfreich sein können und kaum Nebenwirkungen verursachen: Beta-Sitosterin, Kürbiskerne, Roggenpollen und Sägezahnpalmextrakt. Da allerdings nur Kurzzeit-Studien zu diesen pflanzlichen Medikamenten vorliegen und eine Standardisierung der Inhaltsstoffe fehlt, müsse die Datenlage als unzureichend bezeichnet werden, schränkt der Urologe Dr. med. M. Giessing von der Berliner Charité ein. 5-Alphareduktasehemmer, denen sogar eine präventive Wirkung auf die Entwicklung der BPH nachgesagt wird, machen wegen ihrer oft nicht geringen Nebenwirkungen, z. B. Impotenz, nach den Worten von Dr. Giessing nur bei Patienten mit einer stark vergrößerten Prostata Sinn. Bei den Alphablockern hat sich, so Dr. Giessing, die Substanz Alfuzosin einen guten Namen gemacht, denn sie verringere nachgewiesenermaßen als einziger Alphablocker die Restharnmenge in der Blase und somit das Risiko eines Harnverhalts.

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Ärger mit der Prostata

Plötzlich läuft nichts mehr. Der Harnstrahl wird dünner, es tröpfelt nur noch. Das wäre ein deutliches Zeichen für eine vergrößerte Prostata oder Vorsteherdrüse. Zur Panik besteht jedoch kein Grund, denn diese Vergrößerung des kastaniengroßen Organs ist meist gutartig, trifft 50 Prozent aller Männer bis zum 60. Lebensjahr und sogar 80 Prozent der über 80-Jährigen.

"Benigne Prostata-Hyperplasie", kurz BPH, nennt der Arzt die gutartige Vergrößerung der kleinen Drüse, deren Aufgabe es ist, mit ihrem Sekret Samenfäden funktionstüchtig zu machen. Gutartig bedeutet jedoch nicht, dass eine Behandlung der Vergrößerung überflüssig wäre und "man" sich den Gang zum Arzt schenken kann. Auch hier gilt: Je rascher das Übel bekämpft wird, desto geringer ist das Risiko, dass es voranschreitet und umso größer die Sicherheit, dass ein bösartiger Tumor auszuschließen ist. Zugegeben, Prostatakrebs tritt eher selten auf, doch im Anfangsstadium können die Symptome ähnlich sein wie bei der BPH.

Tücken der Hormone und falsche Ernährung
BPH entsteht durch eine Veränderung des männlichen Hormonhaushalts, denn in der zweiten Lebenshälfte nimmt das männliche Sexualhormon Testosteron ab und wandelt sich in Östrogene um. Übrig bleibt das Dihydrotestosteron, das für das Prostatawachstum verantwortlich ist. Warum es zu dieser Ereignisabfolge kommt, ist weitgehend unerforscht. Es besteht jedoch der Verdacht, dass auch die Ernährung eine Rolle spielt. So scheint eine fleischreiche Kost, die frisches Gemüse und Salate auf dem Teller eher verdrängt, das Prostatawachstum zu fördern. Wer sich bereits in jungen Jahren ausgewogen ernährt und Pflanzliches bevorzugt, könnte also gute Karten haben, einer übermäßigen Vergrößerung der Prostata aus dem Weg zu gehen.

Warum die Früherkennung so wichtig ist
Nicht jeder Mann, der von einer benignen Prostatavergrößerung betroffen ist, entwickelt eindeutige Symptome. Das macht die Erkennung der BPH schwieriger und zögert oft die Diagnose hinaus. Wird die Erkrankung frühzeitig erkannt, stellt die Behandlung meist kein großes Problem dar und die Lebensqualität wird kaum beeinträchtigt. Schwierig wird es erst, wenn "man" sich zu lange vor dem Arztbesuch drückt. Mit zunehmender Größe der Prostata wird nämlich die Behandlung komplizierter und die Gefahr von unerwünschten Folgen, wie Impotenz oder Inkontinenz, steigt. Schon deshalb sollte jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr die Termine zur Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Meist ist es der Urologe, der eine gezielte Untersuchung durchführt und wenn nötig eine entsprechende Behandlung einleitet. Harmlos ist nämlich auch die gutmütigste Prostatavergrößerung nicht. Es kann zu Langzeitschäden kommen. Die vergrößerte Drüse drückt von unten gegen die Blase und lässt so Ausstülpungen der Blasenwand entstehen. Eine vollständige Entleerung der Blase ist dann nicht mehr möglich und die Restharnbildung richtet mit der Zeit Blasenschäden an. Eine übergroße Prostata drückt außerdem auf die Harnröhre und kann sie völlig abschnüren. Dann geht gar nichts mehr und der so verursachte Harnverhalt ist äußerst schmerzhaft. Nur der Blasenkatheter kann dann Abhilfe schaffen. Doch so weit soll es gar nicht erst kommen.

Symptome nicht auf die leichte Schulter nehmen!
Typische Anzeichen der BPH können Irritationen bei der Urinspeicherung sein. Das bedeutet Schmerzen beim Wasserlassen, das Gefühl der unvollständigen Entleerung der Blase, plötzlichen Urinverlust und oft verstärkten Harndrang: tagsüber öfter als alle zwei bis drei Stunden und mehr als ein Mal nachts. Trotz des drängenden Problems klappt es dann am Ort der Tat nicht so recht. Der Harnstrahl lässt über Gebühr auf sich warten, wird schwach und schwächer und immer wieder unterbrochen. Dieses Harnstottern sowie ständiges Nachträufeln machen den Toilettengang zur Geduldsprobe und können ganz schön die Freude am Leben vermiesen. Man traut sich weniger unter Leute, meidet Reisen und Veranstaltungen, bekommt nachts zu wenig Schlaf und muss ständig nach einer Toilette Ausschau halten. Keine Lösung bietet eine Einschränkung der Flüssigkeitszufuhr. Im Gegenteil, sie wirkt sich auf den gesamten Organismus gefährlich aus, kann zum Elektrolytverlust, Kreislaufkollaps bis hin zum Nierenversagen führen.

Es ist nicht gleich eine Operation nötig
Haben Sie sich in den beschriebenen Symptomen wieder erkannt? Dann ist es höchste Eisenbahn für einen Arztbesuch. Eine gutartig vergrößerte Prostata muss nicht gleich unters Messer des Chirurgen. Es gibt heute wirksame medikamentöse Therapien, um die Drüse "zu bändigen". Auch in der Natur ist nicht nur ein Kraut gegen das Männerleiden gewachsen. Eine BPH wird meist konservativ behandelt. Das heißt, es werden Medikamente eingesetzt oder es wird unter ständiger ärztlicher Kontrolle erst einmal abgewartet. Eine Operation ist meist erst nötig, wenn schlimme Komplikationen auftreten, wie Harnverhalt. Zur medikamentösen Therapie werden heute hauptsächlich drei verschiedene Substanzklassen eingesetzt: pflanzliche Präparate, so genannte 5-Alphareduktasehemmer und Alphablocker. Die Wahl der jeweiligen Substanzklasse hängt sowohl vom Stadium der Erkrankung wie auch vom allgemeinen Zustand des Patienten ab, denn die Medikamente unterscheiden sich in ihrer Wirksamkeit und ihren Nebenwirkungen.

Therapie aus der Pillendose
Mutter Natur stellt allein vier verschiedene Phytopharmaka zur Verfügung, die besonders im Anfangsstadium hilfreich sein können und kaum Nebenwirkungen verursachen: Beta-Sitosterin, Kürbiskerne, Roggenpollen und Sägezahnpalmextrakt. Da allerdings nur Kurzzeit-Studien zu diesen pflanzlichen Medikamenten vorliegen und eine Standardisierung der Inhaltsstoffe fehlt, müsse die Datenlage als unzureichend bezeichnet werden, schränkt der Urologe Dr. med. M. Giessing von der Berliner Charité ein. 5-Alphareduktasehemmer, denen sogar eine präventive Wirkung auf die Entwicklung der BPH nachgesagt wird, machen wegen ihrer oft nicht geringen Nebenwirkungen, z. B. Impotenz, nach den Worten von Dr. Giessing nur bei Patienten mit einer stark vergrößerten Prostata Sinn. Bei den Alphablockern hat sich, so Dr. Giessing, die Substanz Alfuzosin einen guten Namen gemacht, denn sie verringere nachgewiesenermaßen als einziger Alphablocker die Restharnmenge in der Blase und somit das Risiko eines Harnverhalts.

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Artikelauswahl - Preisflyer Dezember 2013

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Artikelauswahl - Preisflyer Juli 2013

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Artikelauswahl - Preisflyer November 2013

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Artikelauswahl - Preisflyer Oktober 2013

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Arzneimittelreservierung

Füllen Sie das Formular vollständig aus und übermitteln es an uns. Sofern ein Rezept vorliegt, geben Sie auch Ihre Krankenkassen-Nummer mit an. Sie erhalten umgehend eine Bestätigungsmail. Bitte beachten Sie stets unsere Öffnungszeiten.

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Asthma und Bronchitis

Es ist die häufigste chronische Krankheit bei Kindern - Asthma bronchiale. Fast jedes zehnte Kind leidet mittlerweile unter der Atemwegserkrankung, dazu kommen 5-7% der Erwachsenen. Diese Zahlen beinhalten noch nicht die Patienten mit einer chronischen Bronchitis.
Asthma ist gekennzeichnet durch wiederkehrende entzündliche Vorgänge in den Atemwegen. Durch eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur kommt es zu einer zeitweiligen Verengung, die anfallsartig auftreten, sich aber auch langsam entwickeln kann.
Die Ursachen eines Asthmaanfalls sind vielfältig. Häufig sind allergische Reaktionen verantwortlich, aber auch so unterschiedliche Auslöser wie Umweltreize, Infektionen oder psychische Belastungen können verantwortlich sein.
Im Gegensatz zum Asthma ist die chronische Bronchitis nicht durch akute Anfälle mit Atemnot charakterisiert. Die auch bei diesem Krankheitsbild vorliegende Entzündung der Bronchialschleimhaut hat ihre Ursache in Infektionen oder eingeatmeten Schadstoffen (vor allem Tabakrauch).

Das können Sie tun:

 

  • Die auslösenden Faktoren eines Asthma-Anfalls sind zwar individuell unterschiedlich, aber den Betroffenden meist bekannt. Es ist ganz wesentlich, den Kontakt mit den entsprechenden Allergenen (bei allergisch bedingtem Asthma) wie Pollen, Hausstaubmilben u.a. zu meiden bzw. Belastungen des Bronchialsystems durch Schadstoffe weitestgehend zu vermindern (Rauchen!)
  • Infektionen - besonders im HNO-Bereich - sind zusätzlich belastend für die Atemwege. Hier können Sie vorbeugen, indem Sie Ihre Abwehrkräfte stärken. Neben in der Apotheke erhältlichen pflanzlichen Mitteln, die das Immunsystem stimulieren, sind vitaminreiche Ernährung, genügend Schlaf und ausreichende Bewegung zu empfehlen
  • Zur Therapie des Asthma bronchiale sowie der chronischen Bronchitis werden bevorzugt Medikamente zur Inhalation eingesetzt. Je nach Wirkstoff erfolgt die Anwendung im akuten Anfall bzw. als Basistherapie (morgens und abends). Hier ist es sinnvoll, morgens und abends vor dem Zähneputzen zu inhalieren, um Reizungen im Mundraum durch zurückgebliebene Wirkstoffteilchen zu vermeiden
  • Die Nervosität und Angst vor und bei einem Asthma-Anfall lässt sich durch Verhaltenstraining - z. B. in einer Selbsthilfegruppe - abbauen. Sie fühlen sich nicht nur in einer solch belastenden Situation weniger hilflos, auch eine Verschlimmerung des Anfalls durch aufkommende Panik kann oft verhindert werden

 


Fragen Sie uns - wir helfen Ihnen gerne! Nutzen Sie unseren Asthma/ Bronchitis-Check-Up!

 

  • Richtige Anwendung der Medikamente
    Bei den inhalativ anzuwendenden Medikamenten ist die korrekte Anwendung ganz wesentlich - machen Sie sich mit Ihrem Dosieraerosol bzw. Pulverinhalator vertraut, lassen Sie sich ausführlich bei uns beraten!
  • Vermeidung des Kontaktes mit Asthma-Auslöser
    Wenn es möglich ist: verreisen Sie bei einer vorliegenden Pollenallergie zur jeweiligen Hauptblütezeit an die See oder in die Berge; die Belastung durch Hausstaubmilben kann neben gründlichem Staubsaugen durch spezielle Matratzen- und Bettbezüge reduziert werden.
  • Längerfristige Einnahme von Kortison-Präparaten
    Müssen Sie über einen längeren Zeitraum Kortison-Präparate nicht nur inhalieren, sondern auch einnehmen, ist eine kalziumreiche Ernährung (Milch und -produkte, Käse) sinnvoll, um so einer Osteoporose vorzubeugen.
  • Sind Sie vorbereitet auf einen Asthma-Anfall?
    Das Verhalten in einer solchen Situation lässt sich üben (z.B. in einer Selbsthilfegruppe). Wichtig ist es, notwendige Medikamente, aber auch wichtige Telefonnummern (Arzt, Krankenhaus) griffbereit zu haben.

 


Die Behandlung des Asthma bronchiale und der chronischen Bronchitis ist Sache des Arztes. Wesentlich ist natürlich die korrekte Anwendung der zur Verfügung stehenden sehr wirksamen Arzneimittel. Auch gibt es eine Reihe von begleitenden Maßnahmen, die das individuelle Beschwerdebild sehr positiv beeinflussen können. Wir beraten Sie gerne und klären Sie umfassend über dieses komplexe Themengebiet auf.

 

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Asthma-Schulung

Genauso wichtig wie Medikamente

Alle Asthmatiker, bei denen eine dauerhafte Behandlung erforderlich ist, sollten geschult werden. Denn viele Patienten wissen zu wenig über ihre Erkrankung und unterschätzen häufig den Schweregrad eines Anfalls. Die verschriebenen Medikamente setzen sie in beschwerdefreien Phasen oft ab oder nehmen sie falsch ein. In Schulungen lernen Asthmatiker, ihre Krankheit besser zu verstehen und möglichst uneingeschränkt mit ihr zu leben.

Ziel ist es, die Eigenverantwortlichkeit der Patienten zu stärken und sie zum Selbstmanagement ihrer Erkrankung zu befähigen. Dazu gehört vor allem die richtige Handhabung der Medikamente, der korrekte Umgang mit dem Peak-Flow-Meter, aber auch atemerleichternde Körperstellungen und ein Notfallplan.

Die Bewertung verschiedener Schulungsmaßnahmen hat ergeben, dass auf diese Weise die Häufigkeit und der Schweregrad von Asthmaanfällen und damit auch ein potentiell tödliches Risiko reduziert werden kann. Die Akzeptanz der antientzündlichen Dauertherapie wird durch das gewonnene Therapieverständnis gesteigert, das Verhalten im Notfall verbessert. Fast alle geschulten Patienten verloren die Angst vor einem Asthma-Anfall. Auch unter volkswirtschaftlichen Aspekten sind die Schulungen sinnvoll, weil asthmabedingte Arbeitsunfähigkeitstage und Krankenhauseinweisungen dadurch zurückgehen.

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Atemnot bei Kindern behandeln

Efeublätter-Extrakt kann auch bei Asthma helfen

Efeublätter-Extrakte eignen sich aufgrund ihrer guten sekretolytischen und broncho-spasmolytischen Eigenschaften zur Behandlung vieler chronisch entzündlicher Bronchialerkrankungen. Die Wirkung bei Asthma-Patienten untersuchte eine Cross-over-Studie.

Efeublätter-Trockenextrakt eignet sich aufgrund sekretolytischer und bronchospasmolytischer Eigenschaften zur unterstützenden Asthma-Behandlung bei Kindern. Wichtig ist die regelmäßige Gabe eines Präparates mit standardisiertem, hochdosiertem Extrakt. Die Besserung der Lungenfunktion ist messbar.

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Auf dem 3. Platz der Indoor-Allergene

Ficus benjamina: das verkannte Allergen
Obwohl immer wieder über das hohe Sensibilisierungspotential der beliebten Zimmer- und Büropflanze Ficus benjamina berichtet wird, wird sie von den Allergie-Diagnostikern noch viel zu selten berücksichtigt.

Atopiker und speziell Latexallergiker sollten die "Birkenfeige" besser aus ihrem Wohn- und Arbeitsbereich verbannen.

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Auf leichten Beinen durch den Sommer

Die sonnige Zeit der luftigen Sommerkleider, Miniröcke und kurzen Hosen ist eingeläutet. Wer kann, zeigt Bein. Aber nicht alle können sich darüber freuen: Die rund zehn Millionen Venenpatienten - davon acht Millionen Frauen - leiden jetzt besonders stark, sie verstecken ihre geschwollenen, oft von Besenreisern und Krampfadern gezeichneten Beine lieber unter langen Hosen und Röcken.

Mit Rosskastanie und Arnika gegen müde, schwere Beine
Doch das muss nicht unbedingt sein. Erleichterung bietet die Natur mit Einreibungen aus Extrakten von Rosskastanie und Arnikablüten. Die Pflanzenstoffe lindern Schmerzen und nehmen Schwellungen. Rosskastanienextrakt ist seit langem bekannt für seine positive Wirkung auf das gesamte Gefäßsystem. Die beiden wichtigsten Wirkstoffe der Rosskastanie sind das Aesculin in der Baumrinde, das die Gefäßwände festigt und die Durchblutung fördert. Und das Aescin, ein seifenartig schäumender Stoff aus dem Samen, entwässert das Gewebe und verhindert gleichzeitig neue Wasseransammlungen. Arnika gehört zu den wichtigsten Kräutern in der Naturheilkunde. Der Extrakt aus dem gelben Korbblütler hilft bei Durchblutungsstörungen, wirkt entzündungshemmend und schmerzstillend.

Venen-Fitnessprogramm für jeden Tag:

 

  • Der Morgen beginnt mit einigen Minuten Beingymnastik, am besten gleich im Bett. Dazu auf dem Rücken liegen bleiben, die Beine einzeln hochheben und abwechselnd die Fußspitzen in beide Richtungen kreisen lassen. Das stimuliert die Muskel-Venen-Pumpe.
  • Nach dem Duschen zwei Minuten "Wassertreten". Und das geht so: Die Badewanne oder eine Schüssel so voll mit kaltem Wasser füllen, dass es bis zu den Waden reicht. Dann abwechselnd aus dem Stand die Beine für jeweils 15 Sekunden aus dem Wasser heben.
  • Danach die Beine von den Füßen aufwärts, bis zur Mitte der Oberschenkel mit einem kühlenden und belebenden Beinfluid zur Venenkräftigung einmassieren.
  • So häufig wie möglich Stützstrümpfe tragen, die sich heute optisch von konventionellen modischen Strümpfen nicht unterscheiden.
  • Im Alltag, ob in der Firma oder beim Einkaufen, die vorhandenen Treppen benutzen und Rolltreppen und Fahrstühle meiden.
  • Wer eine sitzende Tätigkeit ausübt sollte darauf achten, dass die Oberschenkel zu den Unterschenkeln einen Winkel von 90 Grad bilden. Grund: Die Beine sollen nicht hängen, damit die Blutzirkulation an den Oberschenkeln nicht beeinträchtigt wird. Auf keinen Fall die Beine übereinander schlagen.
  • Während des Sitzens abwechselnd die Beine ausstrecken und die Fußgelenke kreisen lassen. Dabei die Zehen immer wieder einkrallen und öffnen.
  • Mittags die Beine erneut einreiben. Wenn möglich, die Beine hin und wieder für einige Minuten hochlegen. Das entlastet die Venen und erleichtert den Rücktransport des Blutes zum Herzen.
  • Nachmittags oder nach dem Job einen zügigen Spaziergang machen. Kräftig ausschreiten, ohne zu rennen, dabei die Arme anwinkeln und in der Bewegung mitnehmen. Stärkt die Venenfunktion und fördert die Kondition.
  • Für eine kleine Erfrischung nach dem Büro sorgen mehrmalige "Kalte Güsse" nach Pfarrer Kneipp, sie fördern die Durchblutung. Dazu langsam mit dem Wasserstrahl vom rechten Fuß bis zur Leiste wandern und auf der Innenseite wieder zurück. Am linken Bein wiederholen.
  • Abends noch einmal die Beine einmassieren.
  • Nachts: Bei geschwollenen Beinen ist es ratsam, sie hoch zu legen, indem man das Fußende des Bettes höher stellt oder einen Keil unter die Füße legt.
  • Radfahren in jeder Form ist ideal, um die Beine in Schwung zu bringen, egal ob Sie in der Natur radeln, auf dem Hometrainer zuhause oder im Sportstudio schwitzen oder liegend auf der Gymnastikmatte ihre Venen trainieren.

 

 

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Aufrechterhaltung des Energieflusses in den Mitochondrien

Die Mitochondrien kann man gewissermaßen als Kraftwerke der Zelle bezeichnen, die unter Einsatz von Sauerstoff aus den Nährstoffen Adenosintriphosphat (ATP), den wichtigsten Energielieferanten im Körper, erzeugen.

Die teils hochreaktiven und darum gefährlichen freien Radikale entstehen bei der ATP-Erzeugung und sind deswegen so schädlich, weil sie lebensnotwendige Moleküle zerstören, neben Proteinen und Lipiden auch unsere Erbsubstanz.

Die Zellen haben durch die geschwächte Energieproduktion immer weniger Energie zur Verfügung und der Stoffwechsel wird schwächer - Gewebe und Organe altern.

Vitalstoffe in der richtigen Menge und Kombination bieten die Möglichkeit, den Energiefluß aufrechtzuerhalten und damit auch das Altern aufzuhalten, wie hier bei den Mitochondrien (Kraftwerken der Zelle), deren Energiefluß durch freie Radikale gestört wird.

Vitalstoffe Arteriosklerose
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Bachblüten Information

Die Bach-Blütentherapie wurde vor rund 55 Jahren von dem bekannten englischen Arzt Dr. Edward Bach entwickelt und ist seitdem vor allem in den angelsächsischen Ländern angesehen und verbreitet.

Die Bach-Blütentherapie dient dazu, mit vorübergehend auftretenden negativen Seelenzuständen der menschlichen Natur (wie z. B. Ungeduld, Kleinmütigkeit, Unsicherheit, Eifersucht) konstruktiver umgehen zu lernen.

Längerfristiges Ziel dieser Therapie ist die "Seelenreinheit" und damit größtmögliche Entfaltung und Stabilität der Persönlichkeit. Daraus folgt indirekt eine höhere Widerstandskraft gegen seelische und seelisch bedingte körperliche Störungen.

Es wäre aber falsch, die Wirkungen in direkten Zusammenhang mit körperlichen Krankheitssymptomen zu bringen. Die Bach-Blütentherapie liegt vielmehr im Bereich der "Charakterpflege" oder der "seelischen Gesundheitsvorsorge".

Bei den "Bach-Blüten" handelt es sich um wässrige Auszüge von 38 wildwachsenden, nicht giftigen Pflanzen und Bäumen, wie Eiche, Ulme, Geißblatt, die in der Volksmedizin mit den 38 Seelenzuständen der menschlichen Natur korrespondieren. Sie werden noch heute an den von Dr. Bach festgelegten englischen Fundorten in freier Natur gesammelt. Die wässrigen Blüten-Auszüge werden mit Alkohol konserviert und als Konzentrate in sog. "stockbottles" abgefüllt. Diese Konzentrate, bzw. deren Mischungen werden in der Apotheke auf Einnahmestärke verdünnt, wobei - wie von Dr. Bach vorgeschrieben - ein mit Quellwasser verdünnter Alkohol verwendet wird.

Sonderfall Rescue-Tropfen: Die sogenannten Rescue-Tropfen bestehen aus Cherry Plum, Clematis, Impatiens, Rock Rose und Star of Bethlehem. Sie werden bei Schockzuständen, innerer Spannung, vor aufregenden Ereignissen und bei Schreckzuständen eingesetzt und sollten nur vorübergehend verwendet werden.

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Behandlung von Fettstoffwechselstörungen

 

  1. Warum ist die Senkung erhöhter Cholesterinkonzentrationen wünschenswert?
  2. Welche Möglichkeiten gibt es, Fettstoffwechselstörungen zu behandeln?
  3. Mit welchen Medikamenten kann ein erhöhter Cholesterin- oder Triglyceridspiegel gesenkt werden?
  4. Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es zusätzlich, wenn nach einer Ernährungsumstellung und einer kombinierten medikamentösen Therapie das Behandlungsziel nicht erreicht wurde?
  5. Wie wirkt sich die "Pille" auf den Cholesterinspiegel aus?
  6. Wie wirkt sich die Einnahme von Hormonpräparaten bei Frauen nach der Menopause im Hinblick auf die Fettstoffwechselstörung aus?
  7. Wie wirkt sich körperliche Aktivität auf die Blutfette aus?

1. Warum ist die Senkung erhöhter Cholesterinkonzentrationen wünschenswert?
Die Hypercholesterinämie, bedingt durch die Vermehrung von LDL-Cholesterin im Blutplasma, ist als Risikofaktor für die koronare Herzkrankheit und den Herzinfarkt gesichert. In einer Fülle von wissenschaftlichen Studien konnte der Nutzen einer LDL-cholesterinsenkenden Therapie nachgewiesen werden.


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2. Welche Möglichkeiten gibt es, Fettstoffwechselstörungen zu behandeln?
Zunächst werden Fettstoffwechselstörungen immer durch Änderungen der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils behandelt. Sollte dadurch das Behandlungsziel nicht erreicht werden, kann zusätzlich eine medikamentöse Therapie erwogen werden.


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3. Mit welchen Medikamenten kann ein erhöhter Cholesterin- oder Triglyceridspiegel gesenkt werden?
Es gibt eine Reihe von Medikamenten, die den Cholesterinspiegel senken. Man unterscheidet folgende Gruppen:

 

  1. Gallensäureaustauscherharze
  2. HMG-CoA Reduktasehemmer
  3. Fibrate
  4. Nikotinsäure und Abkömmlinge
  5. ß-Sitosterin

 

Sie können auch in Kombination angewandt werden, z.B. HMG-CoA Reduktasehemmer und Gallensäureaustauscherharze. Vorsicht jedoch bei den Kombinationen HMG-CoA Reduktasehemmer + Fibrate oder + Nikotinsäure wegen unerwünschter Nebenwirkungen.
Für die Senkung erhöhrter Triglyceride kommen Fibrate, Nikotinsäure und Abkömmlinge, aber auch Omega3-Fettsäuren in Frage.


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4. Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es zusätzlich, wenn nach einer Ernährungsumstellung und einer kombinierten medikamentösen Therapie das Behandlungsziel nicht erreicht wurde?
In diesen seltenen Fällen kann bei eindeutig erhöhtem LDL-Cholesterin, wenn bereits eine koronare Herzkrankheit vorliegt, mit einem dialyseähnlichen Verfahren, der LDL-Apherese, LDL außerhalb des Körper aus dem Blut entfernt werden. Dabei ist meist wöchentlich eine Therapie von 2-4 Stunden Dauer erforderlich.


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5. Wie wirkt sich die "Pille" auf den Cholesterinspiegel aus?
Weibliche Sexualhormone (vor allem in höherer Dosierung) beeinflussen den Fettstoffwechsel in unterschiedlicher Weise. Östrogene erhöhen die VLDL-Synthese und damit den Triglyceridspiegel; gleichzeitig aktivieren sie die LDL-Rezeptoren und senken somit das LDL-Cholesterin. Das HDL-Cholesterin steigt an, Lipoprotein (a) sinkt. Gestagene bewirken hingegen eine Senkung der Triglyceride und des HDL-Cholesterins sowie eine Erhöhung des LDL-Cholesterins. Moderne, niedrig dosierte Kontrazeptiva ("Mikropille") beeinflussen den Fettstoffwechsel nicht. Einzig eine Hypertriglyceridämie mit Werten über 500 mg/dl spricht gegen die Einnahme der "Pille", ebenso das Vorliegen einer familiären Dysbetalipoproteinämie (Typ III Hyperlipoproteinämie).


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6. Wie wirkt sich die Einnahme von Hormonpräparaten bei Frauen nach der Menopause im Hinblick auf die Fettstoffwechselstörung aus?
Frauen, bei denen die Östrogenproduktion unzureichend geworden ist, wird zur Vorbeugung der Osteoporose während und nach der Menopause eine Hormonersatztherapie angeboten. Die Effekte dieser Therapie auf den Fettstoffwechsel sind abhängig von der Dosis sowie der Struktur des verabreichten Hormons und der Art der bestehenden Fettstoffwechselstörung. Eine Applikation scheint in Bezug auf den Fettstoffwechsel günstig zu wirken. Bei bestehender Hypertriglyceridämie kann allerdings durch Gabe von Östrogenen ein Chylomikronamiesyndrom mit einer akuten Pankreatitis ausgelöst werden.


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7. Wie wirkt sich körperliche Aktivität auf die Blutfette aus?
Eine möglichst intensive körperliche Bewegung kann die Normalisierung erhöhter Plasmalipidspiegel unterstützen. Ausdauertraining (Laufen, Schwimmen, Radfahren, u.a.) bewirkt eine Senkung der Triglyceride und eine Erhöhung HDL-Cholesterins. Hierzu ist allerdings ein Minimum von 3 mal einer halben Stunde Ausdauersport pro Woche über mehrere Monate notwendig. Eine Steigerung der körperlichen Aktivität ist auch im Alltag möglich und sinnvoll.


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Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

 

 

  • Hormon-Ersatz-Therapie
    Mit Beginn der Wechseljahre vermindert der Körper die Produktion weiblicher Geschlechtshormone. Dadurch werden natürlich auch die Schutzwirkungen der Östrogene stark reduziert. Dazu zählen sowohl herzschützende Eigenschaften als auch eine günstige Beeinflussung des Cholesterin-Stoffwechsels. Allerdings mehren sich Anzeichen auch unerwünschter Wirkungen bei jahrelanger Anwendung von Hormonpflastern, -tabletten oder-spritzen. Hier ist sicher angeraten die Vor- und Nachteile einer Ersatztherapie mit dem Frauenarzt zu besprechen und individuell zu entscheiden.
  • Hormonähnliche Pflanzenwirkungen
    Typische Beschwerden der Wechseljahre wie Hitzewallungen oder Stimmungsschwankungen können mit Präparaten aus pflanzlichen Wirkstoffen deutlich gemildert werden. Insbesondere sogenannte Phytoöstrogene (enthalten im Extrakt der Traubensilberkerze - Cimicifuga) lindern bei regelmäßiger Einnahme oft viele unangenehme Begleiterscheinungen der hormonellen Umstellung. Auch homöopathische Mittel wie Lachesis (Schlangengift) oder Sepia (Tintenfisch) stellen eine sanfte Alternative dar.
  • Hitzewallungen
    Oftmals ein Hauptproblem in den Wechseljahren - Hitzewallungen. Durch den Wegfall des Östrogens spielt die Temperaturregulation des Körpers verrückt. Ein stabiler Kreislauf hilft - Saunagänge, viel frische Luft, kalte Pulsgüsse. Hochkonzentrierte Salbei-Präparate helfen auch innerlich, die Produktion der Schweißdrüsen in Grenzen zu halten.
  • Pflege der Haut
    Der sinkende Hormonspiegel wirkt sich auch auf die Eigenschaften der Haut aus. Kollagenhaltiges Gewebe nimmt ab, wodurch der Prozess der Hautalterung beschleunigt wird. Die notwendige intensive Pflege sollte auf den individuellen Hauttyp abgestimmt sein.

 


Die grundlegende Therapie von Wechseljahrsbeschwerden sollte mit dem Arzt abgesprochen werden. Darüber hinaus lassen sich viele Beschwerden durch zusätzliche Maßnahmen und Produkten aus der Apotheke lindern. Wir beraten Sie gerne.

Lesen Sie auch unsere einführenden Informationen zu Wechseljahresbeschwerden!

 

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Beispiele zum Download: Flyer und Plakate

Beispiele zum Download: Flyer und Plakate Hier erhalten Sie diverse Beispiele unserer Banner und Flyer... weiter lesen

Beratungsaktion April: Allergie & Heuschnupfen

Beratungsaktion April: Allergie & Heuschnupfen

So schön der Frühling auch ist... für manche Menschen kündigt sich nun eine harte Zeitan, denn sie sind auf die Pollen von Gräsern, Sträuchern und Blumen allergisch. Kommen Sie zu unserer Beratungsaktion „Allergie und Heuschnupfen“! Wir beraten Sie gerne! Alle PARTNER-APOTHEKEN freuen sich darauf, Sie bald begrüßen zu dürfen...

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Beratungsaktion Februar: Erkältung

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Kommen Sie zu unserer Beratungsaktion „Erkältung“! Gerne empfehlen wir Ihnen Medikationen, die Ihnen die Erkältung vom Hals schaffen. Alle PARTNER-APOTHEKEN freuen sich darauf, Sie bald begrüßen zu dürfen!



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Beratungsaktion Juni: Intimgesundheit

Beratungsaktion Juni: Intimgesundheit Kommen Sie zu unserer Beratungsaktion „Intimgesundheit“. Gerne geben wir Ihnen Tipps rund um Therapie und Vorsorgemaßnahmen... weiter lesen

Beratungsaktion Mai: Mineralsalze

Beratungsaktion Mai: Mineralsalze

Kommen Sie zu unserer Beratungsaktion „Mineralsalze“! Ihr kompetentes PARTNER APOTHEKE-Team hält für Sie die 12 Salze des Lebens bereit. Wir zeigen Ihnen, wie diese Ihrem Körper gezielt helfen können, sich selbst zu helfen...

 

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Beratungsaktion März: Frische für Ihre Augen

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Kommen Sie zu unserer Beratungsaktion „Trockene Augen“! Gerne zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Augen gesund erfrischen können. Alle PARTNER-APOTHEKEN freuen sich darauf, Sie bald begrüßen zu dürfen...



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Beschreibung der Malaria-Medikamente

Bitte informieren Sie sich unbedingt so genau wie möglich über Malaria und Antimalaria-Medikamente, bevor Sie die Reise antreten. Diese Seiten geben Ihnen eine gute Übersicht, ersetzen den Arztbesuch aber keinesfalls. Alle Medikamente zur Malariaprophylaxe sind verschreibungspflichtig!

Medikamente für chloroquin-resistente Gebiete:

MEFLOQUIN: Dieses Medikament ist in Deutschland und USA unter dem Namen Lariam bekannt. Die Dosierung für Erwachsene beträgt 250 mg, entsprechend einer Tablette pro Woche. Mefloquin sollte eine Woche vor Reisebeginn, während des Aufenthaltes und bis zu vier Wochen nach der Reise genommen werden.

Seltene Nebenwirkungen können beobachtet werden und äußern sich in Magen-Darm-Problemen und/oder leichte Benommenheit. Ernsthafe Nebenwirkungen sind bei der empfohlenen Dosierung nur selten beobachtet worden. Mefloquin sollte NICHT eingenommen werden wenn:

 

  • Sie Antiepileptika oder Psychopharmaka einnehmen,
  • Sie eine bekannte empfindlichkeit gegenüber Mefloquin besitzen.

 


Nach Rücksprache mit einem Arzt kann Mefloquin auch von Schwangeren und Kindern unter 14 kg eingenommen werden, wenn sich ein Aufenthalt in einem Malariagebiet nicht vermeiden lässt.

DOXYCYCLIN: Reisende, die Mefloquin nicht nehmen können, sollten als Prophylaxe Doxycyclin einnehmen. Doxycyclin wird täglich je 100 mg eingenommen, beginnend einen Tag vor betreten des Malariagebietes, während des Aufenthaltes und vier Wochen danach. Wenn Sie Doxycyclin verwenden, ist es nicht mehr nötig, weitere Mittel wie Chloroquin zu nehmen.

Mögliche Nebenwirkungen sind Lichtempfindlichkeit der Haut, wobei Sonnenbrand gefördert werden kann. Dieses Risiko können Sie herabsetzen durch tragen eines Hutes und auftragen von Sunblockern. Frauen, die Doxycylin nehmen, können für Vaginalinfektionen empfänglicher werden und sollten das mit ihrem Arzt durchsprechen, bevor sie Doxycyclin nehmen.

DOXYCYCLIN sollte NICHT eingenommen werden von:

 

  • Schwangeren während der ersten drei Monate,
  • Kindern unter acht Jahren oder
  • Reisende mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber Doxycyclin

 


CHLOROQUIN & PROGUANIL: Chloroquin (Resochin) wird alternativ eingesetzt von Reisenden, die kein Mefloquin oder Doxycyclin nehmen können. Cholroquin ist in Deutschland bekannt unter dem Namen Resochin. Erwachsene nehmen wöchentlich eine Dosis von 500 mg (Salz). Das Medikament sollte eine Woche vor betreten des Malariagebietes, wöchentlich während des Aufenthaltes und vier Wochen nach verlassen des Gebietes eingenommen werden. Reisende nach Afrika unter den Sahara-Gürtel sollten zusätzlich zu Chloroquin gleichzeitig Proguanil einnehmen. Die Dosis für Erwachsene beträgt 200 mg/Tag. Proguanil ist in Deutschland unter dem Handelsnamen Paludrine erhätlich.

Seltene Nebenwirkungen sind Magenscherzen, Kopfschmerzen, Benommenheit, Verschwommene Sicht und Hautausschlag. Im Allgemeinen sind diese Nebenwirkungen aber kein Grund, die Therapie abzusetzen.

Medikamente in chloroquin-sensitiven Gebieten:

CHLOROQUIN: Chloroquin alleine wird zur Prophylaxe in bestimmten Gebieten wie Nordafrika, Karibik, Südamerika, Centralamerika und Teile des Mittleren Osten. In diesen Regionen ist Chloroquin noch immer effektiv genug. Die Erwachsenendosis beträgt 500 mg (Salz) wöchentlich. Seltene Nebenwirkungen bei Chloroquin sind Magenschmerzen, Kopfschmerzen, Benommenheit und verschwommene Sicht. Normalerweise sind diese Effekte kein Grund, die Therapie mit Chloroquin abzusetzen.

Zusammenfassung

Medikament Einnahme Erwachsene Kinderdosis
Mefloquin (Lariam®) In Gebieten mit Chloroquinresistenter Malaria. 228 mg Base (250 mg Salz), oral, wöchentlich < 15 kg: 4.6 mg/kg Base
(5 mg/kg Salz)
15-19 kg: 1/4 Tab/Woche 20-30 kg:1/2 Tab/Woche 31-45 kg: 3/4 Tab/Woche > 45 kg: 1 Tab/Woche
Doxycyclin Alternative zu Mefloquine 100 mg oral, täglich > 8 Jahren:
2 mg/kg, oral/Tag, maximum dose of 100 mg/day
Chloroquine (Resochin®) In Gebieten, wo keine Chloroquinresistenz gemeldet wurde. 300 mg Base (500 mg Salz) oral, wöchentlich 5 mg/kg Base (8.3 mg/kg Salz) oral, wöchentlich, max. Dosis von 300 mg Base
Proguanil (Paludrine®) Zusammen mit Chloroquin als eine Alternative zu Mefloquin oder Doxycyclin. 200 mg, oral, täglich, in Kombination mit wöchentlicher Einnahme von Chloroquin < 2 Jahren: 50 mg/Tag
2-6 Jahre: 100 mg/Tag
7-10 Jahre: 150 mg/Tag
>10 Jahre: 200 mg/Tag

Mückenstiche verhindern
Noch wichtiger als der medikamentöse Schutz vor dem Erreger ist der Schutz vor der infizierten Malariamücke. Sie sollten daher unbedingt ein Repellent mit auf die Reise nehmen. Den wirksamsten Schutz bietet der Wirkstoff DEET (N,N-diethyl meta-toluamide) in Lotionen und Cremes oder eine Kombination ätherischer Öle. Auch ist darauf zu achten, dass Sie während der Dämmerung und Nachts lange Kleidung tragen. Schlafen Sie unbedingt unter einem Moskitonetz und sprühen dieses eventuell noch mit einem Repellent ein. Somit gewährleisten Sie nochmal einen sehr großen Schutz gegen den Überträger der Malaria.

 

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Besondere Vorsorge bei späten Schwangerschaften

"Junge Mütter" werden zunehmend älter. Frauen um die 40, die sich zu einem Kind entschließen, sind heute längst keine Seltenheit mehr. Während das Durchschnittsalter bei der Entbindung Anfang der 60er Jahre noch bei Mitte 20 lag, hat es im neuen Jahrtausend fast die Marke von 30 Jahren erreicht. Dass im Ablauf der Lebensplanung zunehmend die Karriere vor den Kindern kommt, ist dabei nicht der einzige Grund für eine relativ späte Schwangerschaft. Viele Frauen lassen sich mit der Wahl des richtigen Partners heute mehr Zeit, bis sie sich den Kinderwunsch erfüllen.

Das Komplikationsrisiko steigt
Der materiellen und emotionalen Sicherheit steht allerdings ein höheres Risiko durch Komplikationen während der Schwangerschaft gegenüber. So erhöht sich mit zunehmenden Alter die Gefahr einer Frühgeburt, die mit gesundheitlichen Schäden für Mutter und Kind verbunden sein kann. Von der häufigsten Ursache für die jährlich rund 50.000 Frühgeburten in Deutschland sind allerdings Frauen jeden Alters betroffen: Scheideninfektionen, die in der Schwangerschaft besonders häufig auftreten. Dabei handelt es sich um eine z.B. durch Pilze oder Bakterien ausgelöste Störung der Vaginalökologie. Besonders problematisch: Weil diese Erkrankung im Anfangsstadium kaum Beschwerden verursacht, wird sie zunächst oft gar nicht bemerkt. Wenn mangels Diagnose keine rechtzeitige Behandlung erfolgt, kann eine Scheideninfektion zu einem frühzeitigen Blasensprung und damit zu einer Frühgeburt führen, so Prof. Dr. Ernst Rainer Weissenbacher, Vorsitzender des Kuratoriums Frau und gesunde Lebensführung (FugL).

Scheideninfektionen rechtzeitig erkennen
Die Früherkennung von Infektionen ist deshalb bei Schwangeren von besonderer Bedeutung. Im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung nimmt der Frauenarzt dazu einen Abstrich zur mikroskopischen Analyse der Vaginalflora und misst zusätzlich den pH-Wert der Vaginalflora, der Anzeichen für eine vorliegende Scheideninfektion geben kann. Eine 100prozentige Sicherheit, dass eine vorhandene Störung der natürlichen Besiedlung mit milchsäurebildenden Bakterien auch tatsächlich erkannt wird, ist mit diesen Untersuchungen allein allerdings noch nicht gegeben.

Vorsorglich Vaginalstatus bestimmen
Mit der Bestimmung des mikrobiellen Milieus der Vagina (Vaginalstatus) hat das Institut für Mikroökologie in Herborn jetzt ein ergänzendes Verfahren entwickelt, das eine weitaus sichere Diagnose ermöglicht. Durch die zusätzlichen Analysen des Abstrichs kann eine Störung der Vaginalökologie bereits im Frühstadium erkannt und dann rechtzeitig therapiert werden, so Prof. Dr. Weissenbacher. Darüber hinaus ermöglicht das neue Verfahren, das als Kassenleistung anerkannt ist, eine exakte Aussage über die Infektionsursachen. Eine wissenschaftliche Untersuchung aus Österreich zeigt, dass die Frühgeburtenrate mit Hilfe eines Infektionsscreening mittels Vaginalabstrich um etwa 50 Prozent gesenkt werden kann.

Weitere Informationen dazu gibt es unter der Beratungs-Servicenummer
0 27 72/58 25 97 (Di. /Mi. /Do. 8. 30 bis 12. 30 Uhr; Do. 15. 00 bis 19. 30 Uhr).

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